Teilnehmer der "Tage der Orientierung"


Tage der Orientierung vom 31.3.- 3.4.2014


Der Montag begann anders als sonst. Anstatt um 7.30 Uhr in die Schule zu gehen, trafen wir uns erst um 11.45 Uhr an der Busschleife. Mit vielen verschiedenen Vorstellungen und bei herrlichem Frühlingswetter starteten wir mit Frau Jacob und Frau Kobielski unsere Fahrt nach Erfurt, ins Haus „St. Sebastian“. Dort wurden wir bereits erwartet und herzlichst in Empfang genommen. Bei Kaffee und Kuchen bekamen wir weitere Informationen über das Haus und den Ablauf der kommenden Tage. Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, trafen wir uns im großen Gemeinschaftsraum und nach einer Vorstellungsrunde ging es mit unserem ausgewählten Thema „Abhängigkeiten“ weiter. Nach einem leckeren Abendbrot ging unserer Unterricht in Form eines Teamspiels weiter. Wir stellten Vierergruppen zusammen und mussten uns in einer Geschicklichkeitsübung beweisen. Wir stellten sogar einen neuen Rekord auf! Die Abendrunde – bei ruhiger Musik und Kerzenschein – in der Kapelle schloss den Tag ab.

Am Dienstag erstellten wir nach der Morgenrunde und dem Frühstück mit frischen Brötchen Plakate und Vorträge zum Thema „Abhängigkeiten“, die dann in der Gruppe vorgestellt wurden. Am Nachmittag erzählte uns Herr Hübner, ein trockener Alkoholiker aus Sömmerda, seine ergreifende Lebensgeschichte, wie er abhängig wurde und wie er es schaffte, mit dem Trinken aufzuhören. Es war sehr beeindruckend, seiner Geschichte zu lauschen. Am Abend besuchten wir dann

eine Kinovorstellung in Erfurt.

Nach der Morgenrunde und dem Frühstück trafen wir uns am Mittwochmorgen im Gemeinschaftraum, wurden in Gruppen eingeteilt und lösten zusammen ein Quiz zum Thema „Abhängigkeit und Sucht“. Für den Nachmittag war der Besuch der „Alten Erfurter Synagoge“ geplant. Dort wurden wir von vier Schülern eines Erfurter Gymnasiums begrüßt und durch die Synagoge geführt. Wir haben viel Wissenswertes über das jüdische Leben in Erfurt erfahren. Anschließend hatten wir noch Zeit, die Erfurter Innenstadt zu erkunden. Am Abend gab es ein Volleyballturnier, bei dem Spiel und Spaß an erster Stelle standen. Die Abendrunde in der Kapelle beschloss dann wieder diesen erlebnisreichen Tag.

Am Donnerstag versammelten wir uns ein letztes Mal zur Morgenrunde in der Kapelle. Dort bekam jeder Schüler einen Zettel auf den Rücken geklebt, auf dem wir uns gegenseitig ein liebes Wort mit auf den Weg geben sollten. Nach dem Frühstück hieß es dann Koffer packen und die Zimmer aufräumen. Dann trafen wir uns zu einer kleinen Auswertungsrunde, in der wir unsere Meinungen zu den Tagen der Orientierung äußern konnten. Uns hat es allen sehr gut gefallen und die gemeinsamen Tage haben uns als Klasse(n) noch fester zusammengeschweißt. An dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank an unsere Referenten Herrn Kranz, Frau Grosch und Herrn Stellmacher, die uns an diesen Tagen durch die interessanten Veranstaltungen begleiteten.

Die Schüler der 9. Klassen / C. Kobielski